Luftdruckkontrollsystem

Reifen Deubzer ist zertifiziert DK-Systeme einzubauen und zu kalibrieren.

Vorteile von DK-Systemen

Sicherheit

Frühzeitige Warnung bei schleichendem Druckverlust, dadurch werden "Reifenplatzer" auf Grund thermischer Überlastung vermieden.

Sofortige Warnung bei plötzlichem Luftverlust im Fahrbetrieb.

Bei einem im Stand auftretenden "Plattfuß", erfolgt die Warnung bereits schon bei Fahrtbeginn. Sind auf einem Fahrzeug "Reifen mit Notlaufeigenschaften" (Weiterfahrt trotz Reifenplattfuß mit reduzierter Geschwindigkeit und begrenzter Entfernung möglich) montiert, ist hier die Verwendung einer Reifendruck-Kontrolle zwingend notwendig.

Komfort

Falscher Reifendruck wird angezeigt, dadurch entfällt das ständige Kontrollieren des Reifenfülldrucks.

Richtig eingestellter Reifendruck vermindert Abrollgeräusche und gewährleistet einen optimalen Fahrkomfort (Geradeauslauf, Kurvenverhalten, Laufruhe).

Wirtschaftlichkeit

Geringer Reifenverschleiß durch korrekt eingestellten Luftdruck, bereits eine Druckabweichung von 0,3 bar verringert die Lebensdauer von Reifen um 25%.

Niedriger Reifendruck bedeutet hoher Kraftstoffverbrauch.

DK-Systemvarianten

Indirekte Systeme

Bei dieser Art der Reifendrucküberwachung muss das entsprechende Fahrzeug mit einer ABSAnlage ausgestattet sein. Über die ABS-Sensoren wird im Fahrbetrieb ständig der Abrollumfang bzw. die Umfangsgeschwindigkeit der einzelnen Räder an das ABS-Steuergerät übermittelt und miteinander verglichen. Bei einem Druckabfall von mehr als 30% in einem Reifen, wird der Fahrer anhand eines optischen bzw. akustischen Signals frühzeitig auf einen zu niedrigen Reifendruck hingewiesen.

Für Fahrzeuge, die mit einem "Indirekten System" ausgestattet sind, werden keine zusätzlichen Komponenten wie Antennen, Empfänger, Sensoren, spez. Ventile, etc. benötigt. Dies bedeutet, dass bei den betroffenen Typen eine Veränderung des Reifendruckes sowie die Verwendung eines weiteren Rädersatzes völlig unproblematisch und ohne Berücksichtigung besonderer Punkte möglich ist.

Indirekte-Reifendruck-Kontrollsysteme können derzeit nicht nachgerüstet werden.

Alle Bauteile sind bereits vorhanden! Räder und Reifen können bedenkenlos getauscht werden!

Direkte Systeme


Diese Variante der Reifendruck-Kontrolle ermöglicht eine permanente Überwachung des Reifendrucks im Fahrbetrieb wie auch im Stand. Hierzu wird ein Sensor am Ventilloch oder anhand eines Stahlbandes im Tiefbett der Felge, montiert. Dieses elektronische Bauteil ist nun, nachdem es ja direkt im Innern des Reifens verbaut ist, in der Lage, den tatsächlichen Reifendruck und die vorhandene Temperatur zu messen und per Funk an den entsprechenden Empfänger zu senden. Das Steuergerät wertet die empfangenen Daten aus, und gibt die Informationen an den Fahrer weiter. Bei Bedarf (Reifenpanne) kommt es zu einer optischen / akustischen Warnmeldung im Fahrzeuginnenraum.

Die Komponenten Ventil, Radelektronik, Antenne, Empfänger, Steuergerät, wie auch die Einbauweise ( feste Verkabelung, Stromversorgung per Zigarettenanzünder, usw.) sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Die Systeme finden immer häufiger Verwendung in der Erstausrüstung. Aber auch für ältere Fahrzeuge oder Fahrzeuge, die nicht mit einem DKS ausgestattet sind, werden unproblematische Nachrüstmöglichkeiten im Zubehörmarkt angeboten.


1 Radelektronik Sensor zur Erfassung von Reifendruck und Temperatur, Daten per HF-Übertragung an Empfänger/Antenne senden.
2 Antenne Weiterleitung der Daten an Steuergerät
3 Steuergerät Eingegangene Werte werden überprüft, die benötigten Informationen werden dem Fahrer über ein Display angezeigt)

DK-Systeme - Erstausrüstung

Indirekte Systeme

Systeme wie z.B. "Warnair" von DUNLOP oder "DDS" von CONTI-TEVES sind momentan im Mini ll, bei 5er, 6er und 7er BMW serienmäßig und in verschiedenen anderen Fahrzeugen wie z.B. Golf V, Mercedes C-Klasse und CLK optional integriert.

Direkte Systeme

Bei den Fahrzeugherstellern Audi, Bentley, Ferrari, Maserati, Porsche und Volkswagen wird derzeit das "TSS" (Tire Safety System) von BERU als Direkt-System in der Erstausrüstung angeboten.

Fahrzeuge der Marken Renault, Peugeot, Citroen, Fiat, Lancia, Opel, Saab und Nissan werden zumindest zum Teil mit dem "RTPMS" von SCHRADER ausgeliefert.

Fahrzeuge der Marken Renault, Peugeot, Citroen, Ford, Mercedes sowie Volkswagen werden zum Teil mit dem "TPMS" von Siemens VDO ausgeliefert.

Toyota und Lexus verwenden das Pacific-System (derzeit nicht bei STAHLGRUBER erhältlich).

DK-Systeme - Nachrüstung

Grundsätzlich kann bei allen PKW, LLKW, Wohnmobile und Motorrädern ein DKS nachgerüstet werden. Allerdings funktionieren diese Systeme nur bis zu einem Reifendruck von max. 5,35 bar SMARTIRE bzw. 5,2 bar WAECO.

Für LKW, Busse und Wohnmobile bieten wir das RoadVoice System (geeignet bis 11 bar Kaltdruck) an.

Direkte DK-Systeme - Erkennung

Die DKS-Ventile sind aus Gewichtsgründen aus Aluminium gefertigt und weisen daher eine gräuliche Färbung auf. Der Fachmann wird auf Anhieb durch die abweichende Form der Überwurfmutter aufmerksam werden. Bei BERU z.B. wird original eine graue Staubkappe aufgeschraubt. Ein weiteres Merkmal kann die Kalibriertaste in der Mittelkonsole, am Lenkrad oder am Armaturenbrett sein. Auch ein Blick auf die Anzeige im Fahrzeugdisplay kann Gewissheit verschaffen.

Direkte DK-Systeme - Räderzuordnung

Bei LM-Rädern aus dem Zubehörprogramm ist die Verwendbarkeit von Sensor und/oder Ventil der ABE oder dem entsprechenden Räderkatalog zu entnehmen, bzw. beim Radhersteller direkt zu erfragen.

Bei Stahlrädern sind ebenfalls die Hinweise der Räderhersteller, wie z.B. im Räder Kompass (Kronprinz) zu beachten.

SmarTire - PKW

(Basis-Set bis zum Premium-Produkt erweiterbar!)

Die am Rad befestigten Sensoren übermitteln die gemessenen Druck- u. Temperaturdaten per Funk an den im Innenraum befindlichen Empfänger.

Das System kann wahlweise mit Sensoren, die man anhand eines Stahlbandes im Tiefbett der Felge befestigt, oder mit Ventilsensoren (Befestigung am Ventilloch) geliefert werden. Das im BASIS SET enthaltene Basismodul ist Empfangsgerät, Steuergerät und Display in einem. Die Stromversorgung ist völlig unkompliziert über den im Set enthaltenen Adapter für die Zigarettenanzünder-Buchse oder durch Anklemmen eines Kabels möglich. Das Basismodul ist werkseitig so eingestellt, dass 4 Räder überwacht werden und bei einem Absinken des Reifendrucks auf unter 2,2 bar der Fahrer optisch bzw. akustisch alarmiert wird. Detaillierte Informationen über Reifendruck und Temperatur der einzelnen Räder können nur mittels der Voll-Funktions-Anzeige (LCD) abgerufen werden. Nur bei Verwendung der LCD-Anzeige ist eine manuelle Eingabe der gewünschten Toleranzbereiche möglich. Das LCD-Display ermöglicht ein Speichern der individuellen Daten von bis zu 20 Rädern.

Das System ist beliebig für alle PKW / Kleintransporter mit einem Kaltdruck von max. 4,5 bar (Betriebsdruck 5,35 bar) nachrüstbar.

SmarTire - MotoVoice


SmarTire MotoVoice ist ein aktives DKS für Motorräder. Es übermittelt dem Fahrer in Echtzeit Druck- und Temperaturwerte der Motorradreifen während der Fahrt. Per Tastendruck können der aktuelle Reifendruck, Temperatur oder Abweichung vom optimalen Luftdruck im LCD-Display angezeigt werden. Bei einem Druckverlust oder einer Reifenüberhitzung wird der Fahrer sofort mit einer extrahellen Warn-LED gewarnt. Das System besitzt durch die neuartige LCDDisplay/ Empfänger-Kombination äußerst kompakte Abmessungen. Es ist sehr einfach zu installieren und kann per Tastendruck kalibriert werden.

Geeignet für Motorräder aller Geschwindigkeitsklassen.

Anforderungen

Radial Reifen (schlauchlose Reifen)
Rädergröße mindestens 14 Zoll
Felgenbett mit mind. 6,4 cm (2,5 Zoll) Breite

Eigenschaften
Technisch weiterentwickelte 2.Generation des SmarTire DKS für Motorräder.
Warnung bei 15 % und 25 %iger Abweichung vom optimalen Druck.
Zusätzliche Sicherheit durch Temperaturüberwachung.
Intelligente Programmierung per Tastendruck.
Kompaktes wassergeschütztes LCD-Display, Größe nur 63 x 42 x 23 mm.
Ausgestattet mit einer extra hellen Warn-LED